SPD-Landtagsfraktion zeichnet OGB aus
Die SPD-Fraktion in der Landschaftsversammlung Rheinland hat der Oberbergischen Gesellschaft zur Hilfe für psychisch Behinderte mbH den Caspar Kulenkampff-Preis verliehen. Lesen Sie hier mehr.
Ermunterung, weitere Projekte zu starten
Kulenkampff-Preis für Oberbergische Gesellschaft zur Hilfe für psychisch Kranke
Die OGB wird für ihre ambulante psychiatrische Versorgung ausgezeichnet
von Katja Hoppe
Gummersbach. Der Caspar Kulenkampff-Preis für moderne Psychiatrie wird nicht häufig vergeben. Wer ihn bekommt, hat sich besondere Verdienste um die Weiterentwicklung der psychiatrischen Behandlung Kranker im Rheinland erworben.
Belohnt wird das mit 2000 Euro. Gestern übergaben Dr. Jürgen Rolle, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Landschaftsversammlung, und LVR-Landesrat Rainer Kukla den von der SPD-Fraktion gestifteten Preis an den Geschäftsführer der Oberbergischen Gesellschaft zur Hilfe für psychisch Behinderte (OGB), Klaus Jöllenbeck, und den Vorsitzenden des Vereins, Dr. Jorg Nürmberger. Die OGB hat im Auftrag des Kreises die ambulante psychiatrische Versorgung Oberbergs übernommen.
Beide freuten sich sichtlich über die finanzielle Hilfe und das Lob, das nicht nur die Stifter, sondern auch Oberbergs Vize-Landrätin Ursula Mahler der Arbeit des Vereins zollte. Der Preis sei auch als Ermunterung zu sehen, weitere Projekte in Angriff zu nehmen.
Diesen Gedanken griff Nürmberger auf und berichtete, dass die gravierenden Veränderungen in der Psychiatrielandschaft eine sehr viel flexiblere Arbeitsweise der Mitarbeiter nach sich ziehe. "Dank verbesserter Medikamente und besserer therapeutischer Angebote können viele Patienten, die früher stationär behandelt wurden, nun ambulant betreut werden. " (kho)
Text aus: Kölner Stadt-Anzeiger/Oberbergischer Anzeiger vom 14. September 2006
OGB
Oberbergische Gesellschaft zur Hilfe für psychisch Behinderte mbH