Die Ambulante Versorgung im Oberbergischen Kreis

In den Regionen Nord, Mitte und Süd können Klienten jeweils ein differenziertes Betreuungsangebot wahrnehmen. In allen drei Regionen werden jeweils von den dort ansässigen Mitarbeitern offene Kontaktstellenarbeit, Betreutes Wohnen und der Sozialpsychiatrische Dienst angeboten. In der Kreismitte wird außerdem in den Räumen der Tagesstätte ein offenes Freizeitangebot von Laienhelfern für psychisch Kranke angeboten.

Im Folgenden wollen wir die einzelnen Arbeitsbereiche – offene Kontaktstellenarbeit, Betreutes Wohnen und Sozialpsychiatrischer Dienst – genauer beschreiben. Es gibt auch Überschneidungen im Profil der Angebote und einige Klienten nutzen die verschiedenen Möglichkeiten parallel.

Die Kontakt- und Beratungsstellen

Kontaktstellen sind Anlaufstellen für psychisch Kranke und deren Angehörige sowie für Menschen in Konflikt- und Krisensituationen. Sie kommen teils aus eigener Initiative, teils auf Empfehlung von niedergelassenen Ärzten, der psychiatrischen Klinik oder anderer sozialer Einrichtungen. Zu einigen Klienten nehmen wir auch von uns aus Kontakt auf, entweder durch einen Besuch zu Hause oder in der Klinik.

Der Kontaktstellenbesuch ist kostenlos und auch nicht an ärztliche Bescheinigungen gebunden.

Durch das offene und niederschwellige Angebot werden viele Klienten erreicht. Es wird Hilfe und Alltagsbegleitung in unterschiedlichen Bereichen geleistet. Welche Art von Unterstützung ein Klient benötigt, versucht der Mitarbeiter mit den Klienten - eventuell unter Einbeziehung von Angehörigen und sonstigen Helfern (Ärzten, gesetzlichen Betreuern, usw.) - in einem ersten Gespräch zu klären.

Einige Kontakte beschränken sich auf ein einziges Beratungs- und Informationsgespräch oder das Angebot einer konkreten Hilfe (z.B. im Umgang mit Ämtern und Behörden). Besteht ein Bedarf nach weitergehender, mittel- oder langfristiger Betreuung, wird mit allen Beteiligten ein Hilfeplan erstellt.

Dort wird aufgezeigt, welche Art von Unterstützung der Klient benötigt und von wem sie geleistet werden soll. Dies schließt auch die Einbeziehung anderer Angebote und Einrichtungen ein. Der Kontaktstellenmitarbeiter oder der Mitarbeiter des sozialpsychiatrischen Dienstes begleitet den Klienten so lange, bis eine für ihn angemessene Betreuungssituation erreicht ist. Dies kann z.B. auch die Weitervermittlung in ein Wohnheim oder das ambulante betreute Wohnen sein.

Die Zusammenarbeit zwischen Klient und Mitarbeiter kann jederzeit einvernehmlich verändert oder beendet werden.

Freizeitangebote der Kontaktstellen

Im Folgenden möchten wir einen Überblick über die verschiedenen Angebote der Kontaktstellen geben: Der größte Teil der Klienten wird durch die Teestuben erreicht. Dies sind offene Treffs zum zwanglosen Kennenlernen für jeden, der sich angesprochen fühlt. Feiern, Ausflüge und andere Aktivitäten werden mit allen Interessierten geplant und durchgeführt. Es trifft sich regelmäßig eine Wandergruppe und zusätzlich werden jährliche Ferienfreizeiten angeboten. Die Kontaktstelle Gummersbach bietet seit Anfang des Jahres 2005 wöchentlich einen Frühstückstreff sowie monatlich eine Kochgruppe an.

Beratungsangebote

Die Klienten können in den Kontaktstellen Einzelberatung in Anspruch nehmen. Dies geschieht häufig im Rahmen der offenen Sprechstunde, aber auch in längerfristigen Beratungskontakten.

Neue Klienten können sich in diesem Rahmen informieren und eigene Vorstellungen entwickeln. Langjährige Klienten/ Besucher können in Krisensituationen verstärkt Hilfe in Anspruch nehmen. Zahlreiche Klienten benötigen Unterstützung im Umgang mit Ämtern und Behörden.

Zur Kontaktaufnahme – und wenn Klienten aufgrund ihrer Erkrankung dies benötigen – werden auch Haus- oder Klinikbesuche durchgeführt. Im Rahmen einer therapeutischen Gesprächsgruppe haben Klienten die Möglichkeit, über ihre Probleme zu sprechen und mit gegenseitiger Unterstützung Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Mehr >>>

Weitere Kontaktstellen, Teestuben

Neben Wipperfürth, Gummersbach und Waldbröl werden Teestuben in den Außenstellen Radevormwald, Lindlar und Wiehl wohnortnah angeboten.

Kontakt Lindlar

Ansprechpartner: Teestube Lindlar
0 22 66 - 69 77
(nur während Teestubenzeiten)

Kontakt Wiehl

Ansprechpartner: Kontaktstelle Waldbröl
0 22 91 - 36 63

Kontakt Radevormwald

Ansprechpartner: Tagesstätte Wipperfürth
0 22 67 - 87 22 11





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