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Betreuung


Die Betreuung unserer Bewohner unterliegt der Planung einer Sozialpädagogin und einer Ergotherapeutin, beide begleiten und beraten ihre Kollegen in der Betreuung unserer Bewohner.

Die Besonderheit einer Hausgemeinschaft ergibt sich durch die ausgeprägte Tagesstrukturierung.
Wir wollen vermeiden, dass die Bewohner auf den Fluren bzw. in den Aufenthaltsräumen sitzen und dort lediglich auf die nächste Mahlzeit warten.
Es gibt die Möglichkeit, den Garten mitzugestalten, Salat oder Gemüse- anzupflanzen oder das Kräuterbeet zu ergänzen.
Alle Bewohner können sich - je nach ihren Wünschen und Fähigkeiten - beschäftigen. Wer möchte, kann Kartoffeln oder Gemüse schälen, Socken stopfen, Handtücher falten oder mit einem Besen in der Hand über die Flure gehen.
Jeden Morgen findet eine Zeitungsrunde statt, in der Neuigkeiten aus aller Welt vorgelesen werden.

Jeden Mittwoch treffen sich unsere Bewohner im „Cafe Wunderwelt“.
Hier wird gebastelt, gebacken oder einfach bei einer guten Tasse Kaffee ein wenig „geklönt“.
Bei gutem Wetter finden oft Ausflüge in die nähere Umgebung statt, z.B. Müngstener Brücke, Schloss Burg oder das Freilichtmuseum in Lindlar.

Gedächtnistraining und biografisch orientierte Gespräche erfolgen ungezwungen im täglichen Miteinander. Bewohnern, welche in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind, wird angeboten, im geeigneten Therapierollstuhl oder im Pflegebett am Gemeinschaftsleben teilzunehmen.
Darüber hinaus wird regelmäßig 10 Min. Aktivierung in der Einzelbetreuung angeboten.
Unser zukünftiger Therapiebegleithund „Tana“ befindet sich in der Ausbildung und erfreut jetzt schon die Bewohner mit ihren Besuchen.
An den Nachmittagen besteht ein wechselndes Angebot von Gesellschaftsspielen, Singen, Gymnastik, Kreativem Gestalten oder Spaziergängen in den Gartenbereich.

Donnerstags findet für interessierte Bewohner ein Ausflug zum hiesigen Wochenmarkt statt.

In vertrauter Umgebung können dort kleine Einkäufe getätigt werden.
Zur Teilnahme am kulturellen Leben gehören selbstverständlich auch Zoobesuche, und Theaterbesuche.

Zu den Bewohnergeburtstagen kommt ein Kindergarten aus der Nachbarschaft und singt dem Jubilar ein Ständchen.
Die kleinen Gäste unterhalten die Bewohner auch an den großen Festen wie Ostern und Weihnachten sowie an St.Martin.

Um die Möglichkeit zu haben, die eigene Glaubenseinstellung weiterhin zu leben, werden Bewohner, die gerne am Gottesdienst teilnehmen möchten, von uns in die Kirche begleitet.
Ein Gottesdienst in der Einrichtung findet jeden zweiten Freitag statt.
Im Wohnwerk werden alle Feste des Jahres, wie Fasching, Ostern, Pfingsten, St.Martin und Weihnachten gefeiert.
Hierzu greifen wir, soweit möglich, auf die unseren Bewohnern bekannten Bräuche und Rituale zurück.
Die Einrichtung wird entsprechend den Jahreszeiten gestaltet, so dass die Bewohner hierdurch eine Orientierung erhalten.

Wenn möglich soll keiner der Bewohner ständig im Bett liegen, unsere Zielsetzung ist es, jeden Bewohner entsprechend seiner Ressourcen zu mobilisieren, so dass jeder Bewohner wenigstens für eine Weile im Wohnbereich dabei sein kann.

Kontakt Wohnwerk

Iris Prangenberg-Röntgen

Peterstr. 44
42499 Hückeswagen

Telefon: 0 21 92 - 8 59 69 90
Fax: 0 21 92 - 85 96 99 29
wohnwerk@ogb-gummersbach.de

Angehörigenarbeit

Die Angehörigen sind uns immer herzlich willkommen.
Sie werden einbezogen, z.B. sich mit an den Tisch zu setzen, ihre/n Mutter/Vater vielleicht beim Essen zu unterstützen, oder motiviert, mit ihnen einen kleinen Ausflug/Spaziergang zu machen.
Angehörige werden über unsere Maßnahmen und Ziele informiert, und soweit es möglich ist und von ihnen gewünscht, mit in die Pflege und Betreuung einbezogen.

Die Mitarbeiter sollen engagierte Angehörige mit in die Betreuung einbeziehen. Wenn jemand regelmäßig kommt, kann er auch das Kaffee trinken der Bewohner begleiten oder mit an Ausflügen teilnehmen.
Hier sind der Kreativität der Angehörigen keine Grenzen gesetzt. Angehörige, die einen Strickabend gestalten wollen, die gerne Singen oder Musizieren, die sich irgendwie in der Einrichtung engagieren möchten, werden in unsere betreuerische Arbeit mit einbezogen.
Alle drei Monate findet ein Angehörigenabend statt. Hier werden Themen, die den Angehörigen wichtig sind, angesprochen, teilweise wird hierzu ein Referent eingeladen.
Im anschließenden Beieinandersein haben die Angehörigen die Möglichkeit sich kennenzulernen und auszutauschen.
Anregungen oder Beschwerden, die eingehen, werden offen aufgenommen und rasch bearbeitet.

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