Home Wohn- und Versorgungszentren Dr. Dieter Fuchs Haus, Lindlar Die Bewohner

Wohnheim für chronisch kranke, erwachsene Frauen und Männer aus dem Oberbergischen Kreis

Das Dr. Dieter Fuchs–Haus nimmt erwachsene Bürger des Oberbergischen Kreises auf.

Die Aufnahmekriterien

Es ist nicht zwangsläufig Voraussetzung, dass ein zukünftiger Bewohner auch bisher schon von der OGB betreut worden ist.

Das Wohn- und Versorgungszentrum steht chronisch kranken erwachsene Frauen und Männer jeden Alters offen, die im Rahmen eines offenen Wohnzentrums leben können, aufgrund ihrer Erkrankung zeitweise oder dauerhaft nicht in der Lage sind, ihre Lebensführung alleine oder nur mit ambulanter Hilfe zu bewältigen, eine intensive Versorgung mit 24-Stunden-Betreuung benötigen und somit den Anforderungen anderer Wohn- und Versorgungszentren der OGB nicht gewachsen sind. Der Grund der umfangreichen Betreuung braucht dabei nicht ausschließlich in der psychischen Erkrankung liegen. Auch körperliche Beschwerden, die eines erhöhten Pflegeaufwandes bedürfen, werden hierbei berücksichtigt. Kein Mensch sollte aufgrund der Schwere seiner Erkrankung von der Aufnahme ausgeschlossen werden. Vielmehr sind wir bemüht, durch möglichst individuelle Wohnangebote und Hilfsmöglichkeiten auch schwerst psychisch erkrankten Menschen einen Wohnplatz zu bieten.

Neben der Möglichkeit einer vorübergehenden Aufnahme legen wir Wert darauf, jedem Bewohner einen Platz auf Lebenszeit schaffen zu können. Kein Bewohner muss aufgrund zunehmenden Alters um seinen Wohnplatz bangen.

Aufnahmeverfahren

Wenn sich ein psychisch kranker Mensch für einen Platz in unserem Wohnzentrum interessiert, möchten wir ihn zunächst gerne zu einem unverbindlichen Besichtigungstermin einladen. Da wir Wert auf eine ausführliche Beratung legen, bitten wir jedoch zuvor um eine telefonische Terminvereinbarung. Wir machen eine Führung durch das Haus, beantworten gerne schon einmal die ersten Fragen und lassen ihn „die Atmosphäre schnuppern“.

Während mehrerer folgender Gespräche möchten wir mit ihm gemeinsam herausfinden, wie er sich ein Leben in unserem Haus vorstellen kann, mit welchem Ziel er bei uns einziehen möchte und was er braucht, um dieses Ziel erreichen zu können. Da diese Fragen oft nicht ganz einfach zu beantworten sind, ist es manchmal ratsam, Angehörige, Freunde oder Betreuer zu diesen Gesprächen mit einzuladen.

Die Ergebnisse dieser Gespräche werden in einem anonymisierten Aufnahmebogen festgehalten, der uns hilft, diesen Aufnahmeprozess im Sinne des Bewerbers zu steuern.

Falls sich in diesen Gesprächen herausstellen sollte, dass das Dr. Dieter Fuchs-Haus den Bedürfnissen des Bewerbers nicht gerecht werden kann, werden wir innerhalb der OGB nach einem geeigneten Ort für ihn suchen oder diesen im Zweifel für ihn schaffen.

Der Träger verbürgt sich für die Einbindung dieses Hauses in das Gesamtnetz seiner Einrichtungen. Somit ist dieses Wohnzentrum Teil eines komplexen Versorgungssystems.

Die Finanzierung

Die Kosten der Unterbringung werden durch den überörtlichen Sozialhilfeträger abgedeckt. Die dafür nötigen Formalitäten zur Ermittlung des Betreuungsbedarfs werden wir mit dem Bewerber zusammen oder für ihn bearbeiten.
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