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Ernährung

Die Feststellung von Bewohnerwünschen bei der Speiseplangestaltung ist für uns selbstverständlich.
Denn Essen hält „Leib und Seele“ zusammen.
Die gemeinsame Zubereitung von Speisen und Mahlzeiten, gemeinsames Tischdecken und Aufräumen vor und nach Beendigung der Mahlzeit, gehören als Teil des Alltags unserer Bewohner dazu.

Alle hier lebenden Menschen oder deren Angehörige (Betreuer) können sich, wenn sie möchten, an der Erstellung des Speiseplans beteiligen.

Mehrere kleine, über den Tag und Nacht verteilte ausgewogene Mahlzeiten und Getränke ermöglichen eine individuelle Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme.
Bei Bewohnern, die nicht mehr in der Lage sind, selbständig zu essen, nimmt sich das Pflegepersonal ausreichend Zeit, den Bewohnern die Nahrung anzureichen.
Da besonders bei dementen Menschen Mangel- und Fehlernährung häufig ein ernstzunehmendes Problem ist, beschäftigen wir uns ausführlich mit der Thematik und arbeiten eng mit den Bewohnern sowie deren Angehörigen (Betreuern) und den Hausärzten zusammen.

Bewohner mit Schluckstörungen bekommen bei Bedarf ihre Mahlzeiten in pürierter Form gereicht. Getränke werden, falls notwendig, mit einem entsprechenden Produkt angedickt.
Getränke (Wasser/ Saft/ Tee) sowie saisonales Obst oder „Finger Food“ stehen stets in ausreichender Menge zur freien Verfügung in den Wohnbereichen.

Pflege


Der Bewohner mit seinen individuellen Bedürfnissen steht im Mittelpunkt aller pflegerischen Entscheidungen und wird hierbei immer miteinbezogen.
Selbstpflege seitens der Pflegenden ist Voraussetzung für eine gelungene Ausübung seines Pflegeauftrags.

Nach Monika Krohwinkel sind Gesundheit und Krankheit dynamische Prozesse, die sich den Pflegenden als Fähigkeiten (Ressourcen) und als Defizite (Probleme) zeigen. Wohlbefinden und Unabhängigkeit sind nach Krohwinkel subjektiv empfundene Teile der Gesundheit.

Wir nehmen unsere Bewohner mit ihren individuellen Fähigkeiten und Defiziten wahr und planen, darauf aufbauend, pflegerisches Handeln. In Entscheidungen werden die Bewohner und ihre Bezugspersonen (Angehörige, Freunde, Betreuer) mit einbezogen.

Das Pflegeverständnis von Krohwinkel stellt den Menschen mit seiner Einzigartigkeit in den Mittelpunkt. Die Pflegende hat die Aufgabe, den Menschen in seinem Streben nach Unabhängigkeit zu fördern.
Dabei spielt absolute Wertschätzung und Respekt gegenüber den Wünschen, Gewohnheiten und Bedürfnissen eine bedeutende Rolle:

pflegebedürftige Menschen und ihre persönlichen Bezugspersonen in pflegerischen Prozessen als Personen zu würdigen, zu unterstützen und zu fördern heißt, ihre Autonomie zu respektieren im Denken, Wollen, in Entscheidungen, im Selbst-Handeln und in ihrer Emotionalität.“ (Krohwinkel, 1997/1998)

„Fördernde Prozesspflege in der Anwendung auf den Pflegeprozess hat somit das Ziel, den betroffenen Menschen zu ermutigen, solche Fähigkeiten zu erhalten und wieder zu entdecken, die ihnen helfen, Bedürfnisse in den Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) allein oder mit Unterstützung zu realisieren, mit auftretenden Problemen umzugehen und sich dabei zu entwickeln.

Das Erleben von Unabhängigkeit und Wohlbefinden sind in solchen Prozessen zentral fördernde existentielle Erfahrungen.“ (Krohwinkel, 2001)

Kontakt Wohnwerk

Iris Prangenberg-Röntgen

Peterstr. 44
42499 Hückeswagen

Telefon: 0 21 92 - 8 59 69 90
Fax: 0 21 92 - 85 96 99 29
wohnwerk@ogb-gummersbach.de

Angehörigenarbeit

Die Angehörigen sind uns immer herzlich willkommen.
Sie werden einbezogen, z.B. sich mit an den Tisch zu setzen, ihre/n Mutter/Vater vielleicht beim Essen zu unterstützen, oder motiviert, mit ihnen einen kleinen Ausflug/Spaziergang zu machen.
Angehörige werden über unsere Maßnahmen und Ziele informiert, und soweit es möglich ist und von ihnen gewünscht, mit in die Pflege und Betreuung einbezogen.

Die Mitarbeiter sollen engagierte Angehörige mit in die Betreuung einbeziehen. Wenn jemand regelmäßig kommt, kann er auch das Kaffee trinken der Bewohner begleiten oder mit an Ausflügen teilnehmen.
Hier sind der Kreativität der Angehörigen keine Grenzen gesetzt. Angehörige, die einen Strickabend gestalten wollen, die gerne Singen oder Musizieren, die sich irgendwie in der Einrichtung engagieren möchten, werden in unsere betreuerische Arbeit mit einbezogen.
Alle drei Monate findet ein Angehörigenabend statt. Hier werden Themen, die den Angehörigen wichtig sind, angesprochen, teilweise wird hierzu ein Referent eingeladen.
Im anschließenden Beieinandersein haben die Angehörigen die Möglichkeit sich kennenzulernen und auszutauschen.
Anregungen oder Beschwerden, die eingehen, werden offen aufgenommen und rasch bearbeitet.

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