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Sterbebegleitung

Alle Bewohner können bis zu ihrem Lebensende bei uns bleiben.
Dadurch, dass es im Haus ausschließlich Einzelzimmer gibt, kann jeder Bewohner auch in seinem „Zuhause“ bleiben, so wird auch die letzte Phase des Lebens zu einem Teil, der zum Leben dazugehört.

Für uns bedeutet eine angemessene Sterbebegleitung, die Wünsche und Bedürfnisse des Bewohners in Bezug auf seinen individuellen Sterbeprozess an die erste Stelle zu setzen.


Hierbei ist besonders zu berücksichtigen:

Das Bedürfnis nach Schmerzfreiheit:
Das Pflegepersonal ist in der Lage, eine aktuelle und systematische pflegerische Schmerzeinschätzung vorzunehmen und Hausärzte/Fachärzte hinzuzuziehen.

Das Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung:
Dieses Bedürfnis kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Sterbenden wünschen Berührungen, andere nicht. Es gilt herauszufinden, wer einen besonders guten Kontakt zur sterbenden Person hat.
Dies kann eine Pflegeperson, Seelsorger, Ehrenamtlicher etc. sein.

Das Bedürfnis nach Kontakt zu wichtigen Menschen:
Der sterbende Mensch ist auch in seiner letzten Lebensphase Teil seiner Familie und seines sozialen Umfeldes.
Wichtige Bezugspersonen sollen ihren Möglichkeiten entsprechend in den Sterbeprozess mit eingebunden werden.

Wie im Leben haben auch im Sterben Rituale eine große Bedeutung.
Sie haben Entlastungs- und Orientierungsfunktion.
Die Phasen des Sterbens und der Umgang mit dem Tod werden im Wohnwerk behutsam und individuell den ermittelten Wünschen des Sterbenden und des Verstorbenen folgend gestaltet.

Unsere Mitarbeiter werden von einer ausgebildeten Palliativfachkraft in der Begleitung der Bewohner unterstützt.
Aus früheren Gesprächen mit den Bewohnern und den Angehörigen wurden Wünsche und Bedürfnisse im Zusammenhang mit Sterben, Tod und Bestattung nach Möglichkeit festgehalten, um dann im Umgang mit dem Verstorbenen zu Verfügung zu stehen.


Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung

Kontakt Wohnwerk

Iris Prangenberg-Röntgen

Peterstr. 44
42499 Hückeswagen

Telefon: 0 21 92 - 8 59 69 90
Fax: 0 21 92 - 85 96 99 29
wohnwerk@ogb-gummersbach.de

Angehörigenarbeit

Die Angehörigen sind uns immer herzlich willkommen.
Sie werden einbezogen, z.B. sich mit an den Tisch zu setzen, ihre/n Mutter/Vater vielleicht beim Essen zu unterstützen, oder motiviert, mit ihnen einen kleinen Ausflug/Spaziergang zu machen.
Angehörige werden über unsere Maßnahmen und Ziele informiert, und soweit es möglich ist und von ihnen gewünscht, mit in die Pflege und Betreuung einbezogen.

Die Mitarbeiter sollen engagierte Angehörige mit in die Betreuung einbeziehen. Wenn jemand regelmäßig kommt, kann er auch das Kaffee trinken der Bewohner begleiten oder mit an Ausflügen teilnehmen.
Hier sind der Kreativität der Angehörigen keine Grenzen gesetzt. Angehörige, die einen Strickabend gestalten wollen, die gerne Singen oder Musizieren, die sich irgendwie in der Einrichtung engagieren möchten, werden in unsere betreuerische Arbeit mit einbezogen.
Alle drei Monate findet ein Angehörigenabend statt. Hier werden Themen, die den Angehörigen wichtig sind, angesprochen, teilweise wird hierzu ein Referent eingeladen.
Im anschließenden Beieinandersein haben die Angehörigen die Möglichkeit sich kennenzulernen und auszutauschen.
Anregungen oder Beschwerden, die eingehen, werden offen aufgenommen und rasch bearbeitet.

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