Tagesstruktur

Zu Beginn des Aufenthaltes wird mit dem Bewohner ein Hilfeplan festgelegt. In diesen Hilfeplan fließen die vorher ermittelten Ziele ein. Er enthält genaue Angaben über die täglichen bzw. wöchentlichen Aufgaben des Jugendlichen und über die Angebote und Veranstaltungen der Einrichtung, an der der Jugendliche teilnimmt. Sie ermöglicht es dem Jugendlichen, seine Ziele selbst zu überprüfen und ermöglicht u.a., ein ausgewogenes Verhältnis zwischen aktiver Zeit und Ruhezeiten zu erlernen.

Pädagogische Betreuung

Die pädagogische Betreuung erfolgt nach dem Bezugspersonensystem. Jeder Betreuer hat ein bis zwei Jugendliche zu betreuen. Der Bezugsbetreuer ist für den jeweiligen Jugendlichen grundsätzlich für alle Belange Ansprechpartner.

Er begleitet ihn durch die Zeit des gesamten Aufenthaltes. Der Bezugsbetreuer wird seiner Bezugsperson durchsichtig machen, nach welchen Kriterien er seine Arbeit ausrichtet.

Der Jugendliche soll einerseits auf eine verständnisvolle Atmosphäre treffen, andererseits aber auch sehr klare und strukturierte Umgangsformen kennen lernen.

Diese Vorgaben beinhalten, dass die pädagogischen Mitarbeiter über große persönliche Reife und Abgrenzungsfähigkeit verfügen, um zu dem Jugendlichen einerseits ein nahes, verständnisvolles Verhältnis zuzulassen, andererseits auch klar und strukturiert dem Jugendlichen Konsequenzen seines Handelns aufzeigen können.

Das Ziel des Aufenthaltes in der „Naafer Mühle“ ist die Verselbstständigung der Jugendlichen, so dass sie nach ihrem Aufenthalt mit einer betreuten Wohnform in ihrer eigenen Wohnung zurechtkommen. Aus diesem Grund gibt es in der Naafer Mühle kein hauswirtschafts- und technisches Personal. Alle Jugendlichen erlernen unter Anleitung alle notwendigen Tätigkeiten, die sie später zum selbstständigen Wohnen brauchen, wie Wäschepflege, Haushaltsführung, Vorratshaltung, Kochen und kleine Reparaturen durchführen.

Kontakt Naafer Mühle

Naafermühle 1
53797 Lohmar

Telefon: 0 22 06 - 86 34 00
0 22 06 - 86 55 88 4

Fax: 0 22 06 - 85 77 19 9

Angehörigenarbeit

Zur Hilfeplanung gehört es, mit dem Jugendlichen und dem Jugendamt die Angehörigenarbeit festzulegen. Grundsätzlich ist es positiv zu sehen, wenn der Jugendliche bereit ist, zu seinen Angehörigen im Rahmen des Aufenthaltes ein neues entspannteres Verhältnis zu bekommen.

Was passiert bei Rückfall?

Grundsätzlich gilt: Ein Rückfall bedeutet nicht automatisch Rauswurf. Bei jedem Rückfall werden die Mitarbeiter gemeinsam mit dem behandelnden Arzt entscheiden, ob eine Entgiftung stattfinden muss. Wir erwarten, dass der Jugendliche diesen Entschluss akzeptiert.





Impressum | Haftungsausschluss | Benutzer Anmeldung | Webseite: media-x-vision.de


OGB Gummersbach

OGB - die Organisation
Stellenangebote
Adressenliste
Hilfeplanung [IGHP]
Textarchiv
Presseartikel



Wohn- und
Versorgungszentren


Pattberghaus, Marienheide
Landwehrhaus, Marienheide
Zirrerhaus, Wiehl
Hof Sonnenberg, Wipperfürth
Wohnheim Nümbrecht
Dr. Dieter Fuchs Haus, Lindlar
Lindenhof, Hückeswagen
Hof Müllerheide, Reichshof
Naafer Mühle, Lohmar
Wohnwerk in Hückeswagen



Kontaktzentren
Ambulate Versorgung


Tagesstätte Gummersbach
Ambulante Versorgung
Tagesstätte Wipperfürth
Kontaktstelle Gummersbach
Angebot
Beispiele
Integrationsfachdienst Gummersbach
Unser Gesamtteam



Service

Wohn- und Versorgungszentren
Ambulante Versorgung
Kontaktzentren
Fortbildungen
Patientenzeitung Blitzlicht
Unternehmen