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Oberbergische Gesellschaft zur Hilfe für psychisch Behinderte mbH
Kleine Bergstrasse 7
51643 Gummersbach

Tel.:0 22 61 - 6 03 40
Fax:0 22 61 - 6 26 66
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Kleine Bergstrasse 7
51643 Gummersbach
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Das Leitbild der OGB

Unser Leitbild ist trialogisch entstanden. Eine Gruppe aus Klienten/Nutzern unserer Angebote, Angehörigen und Mitarbeitern hat sich zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen. Auf sechs Treffen wurde diskutiert, in Kleingruppen gearbeitet, sich ausgetauscht und beraten.
Das Leitbild ist von der Geschäftsführung der OGB bestätigt.
Die Arbeitsgruppe trifft sich weiterhin zwei Mal pro Jahr, um das Leitbild zu überprüfen zu aktualisieren und neue Ideen einbringen zu können.
Im Interesse einer besseren Lesbarkeit schließt die gewählte männliche Form eine adäquate weibliche Form gleichberechtigt mit ein.

Wer wir sind und was wir tun
Die OGB ist die Oberbergische Gesellschaft zur Hilfe für psychisch Behinderte mbH, eine gemeinnützige GmbH.
Menschen in Krisensituationen, Menschen die unter einer psychischen Erkrankung leiden, Jugendliche und Erwachsene mit Suchtmittelabhängigkeiten, an Demenz Erkrankte, Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen, können sich an Dienste und Einrichtungen der OGB wenden.
Dort erhalten sie im Bedarfsfall Beratung, Unterstützung, Begleitung, nach Erfordernis Weitervermittlung an Institutionen außerhalb der OGB.
Über den gesamten Oberbergischen Kreis verteilt unterhält die OGB Sozialpsychiatrische Zentren sowie Wohn- und Versorgungszentren.
Unsere ambulanten Beratungsangebote sind niederschwellig, das heißt, Menschen in Krisensituationen und Menschen, die eine Beratung suchen, können die entsprechenden Dienste der OGB ohne Überweisung und kostenlos in Anspruch nehmen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Sozialpsychiatrischen Dienstes oder den Mitarbeitern der Kontaktstellen wird überlegt, welche weiteren Schritte unternommen werden.
Nach dem individuellen Bedarf wird geplant, ob ambulante oder teilstationäre Angebote passend sind oder der Einzug in einem unserer Wohn- und Versorgungszentren geplant wird. Probebesuche oder Probewohnen in unseren Einrichtungen können bereits vereinbart werden, wenn sich ein Klient noch in klinischer Behandlung oder einem anderen Wohnheim befindet.

Das Leitbild hat zwei Ausrichtungen
Es ist nach außen gerichtet
Klienten/Nutzer, Angehörige von Klienten/Nutzern, Menschen auf der Suche nach Hilfsangeboten, Ärzte, Mitarbeiter in Beratungsstellen, Mitarbeiter im sozialen Bereich auf Stellensuche, Kostenträger, andere Anbieter und Interessierte können sich hier informieren und orientieren.
Es ist nach innen gerichtet
Die Mitarbeiter kennen die Richtlinien und Haltungen. Die Akzeptanz auf allen Ebenen des Unternehmens gibt Sicherheit, stärkt das Wir Gefühl und erhöht die Motivation der Mitarbeiter.
Werte und Grundlagen
Allen Menschen, die unser Hilfeangebot annehmen möchten bringen wir Respekt und Wertschätzung entgegen. Unabhängig von Nationalität und Hautfarbe, sexueller Orientierung und Religion kann sich jeder Mensch an uns wenden.
Eine der Grundlagen ist, die Fähigkeiten und Stärken unserer Klienten wahrzunehmen und ihre Rechte zu stärken. Gemeinsam entwickeln wir Perspektiven und Ziele, die unseren Klienten/Nutzern dazu befähigen, ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen zu können.
Grenzen rechtlicher, ethischer und moralischer Grundlage achten wir und suchen gemeinsam mit allen am Prozess Beteiligten nach Lösungen.
Wir arbeiten in multiprofessionellen Teams. Jedes Teammitglied bringt durch die Ausbildung seinen Schwerpunkt und seine persönlichen Fähigkeiten ein. Darüber hinaus übernimmt jeder Mitarbeiter alle Aufgaben, die alltäglich anfallen. Jeder Klient/Nutzer erhält eine feste Bezugsperson/Ansprechpartner aus dem Team, die ihn berät, begleitet und unterstützt.

Wie gehen wir miteinander um/ Wie begegnen wir uns
Unser Umgang miteinander ist respektvoll und ehrlich. Konstruktive Kritik begreifen wir als Motor für Verbesserungen und Veränderungen. Wir sind in der Lage, Kritik an jeder Stelle einbringen zu können, sowie Kritik anzunehmen.
Die Individualität des Einzelnen, sowohl des Klienten als auch des Mitarbeiters sehen wir als Ressource. Problemlösungen und Unterstützungen werden individuell in gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz geplant und umgesetzt.
Grenzen der Umsetzbarkeit von Wünschen und Zielen begründen wir und machen sie transparent.

Qualitätssicherung
Qualität entsteht durch die Entwicklung eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses, bei der Reflektion der zurück liegenden Arbeit und bei der Planung und Ausführung der kommenden Aufgaben.
Die OGB beschäftigt eine Qualitätsbeauftragte, die mit den Aufgaben der Qualitätssicherung betraut ist.
Klienten/Nutzern, Angehörigen und Mitarbeitern stehen verschiedene Instrumente der Qualitätssicherung zur Verfügung.
In Zusammenarbeit mit den für uns zuständigen Kostenträgern und Aufsichtsbehörden wird die Einhaltung und Umsetzung der für uns geltenden Gesetze und Vorschriften überprüft.
Die Mitarbeiter der OGB bringen die Bereitschaft mit, ihre Professionalität durch Mitarbeit in Bereichen der Qualitätssicherung zu stärken und auf dem aktuellen Stand zu halten. Dazu besuchen die Mitarbeiterunter anderem interne und externe Fortbildungen.
Haben die Mitarbeiter spezielle Kenntnisse auf einem für die anderen Mitarbeiter interessanten Gebiet, werden sie ermutigt, selbst eine Fortbildung durchzuführen. Regelmäßig findet einrichtungsübergreifend kollegiale Beratung statt. Neue Mitarbeiter, die sich in der Basisausbildung der OGB befinden und erfahrene Mitarbeiter beraten sich in einer festen Gruppe gegenseitig und profitieren von dem großen Erfahrungspool. Die Gruppe wird durch die Qualitätsbeauftragte professionell moderiert.
Die Einrichtungen und Dienste der OGB kooperieren untereinander. Sie arbeiten mit allen anderen Institutionen des Gemeinde – Psychiatrischen - Verbundes und anderen Kooperationspartnern zusammen.

Instrumente der Qualitätssicherung für unsere Klienten/Nutzer
Die Bewohner jedes unserer Wohn- und Versorgungszentren wählen ihren Beirat, die Besucher der Tagesstätten und der Sozialpsychiatrischen Zentren wählen ihre Vertreter. So werden die Belange unserer Klienten/Nutzer in anstehenden Entscheidungsprozessen vertreten. Beiräte und Vertreter haben das Recht der Mitbestimmung und Mitentscheidung, hierzu regeln das Wohn- und Teilhabe – Gesetz sowie das Sozialgesetzbuch VIII Kinder- und Jugendhilfe die Einzelheiten.
Weitere Instrumente der Qualitätssicherung sind: Tages- und Arbeitsbesprechungen, die individuelle Planung von Tages- und Wochenabläufen. Jeder Klient/Nutzer erhält eine feste Bezugsperson/Ansprechpartner aus dem Team. Befindet sich dieser im Urlaub, wird die Vertretung verbindlich geregelt.
Beschwerden werden nach einer festen Vorgehensweise bearbeitet. Diese Richtlinien des Beschwerdemanagements sind allen Klienten und Nutzern jederzeit zugänglich.
In allen Einrichtungen der OGB finden anonymisierte Nutzerbefragungen zur Qualitätssicherung statt.
Die gemeinsam erstellte Hilfeplanung dient dem Kostenträger als Genehmigungsgrundlage für die Bewilligung der Leistungen. Klienten/Nutzer und die Bezugsperson überprüfen regelmäßig, ob die Ziele erreicht sind bzw., ob der eingeschlagene Weg zum Ziel führen kann. Gegebenenfalls werden die Ziele angepasst oder neue Ziele formuliert.

Instrumente der Qualitätssicherung für Angehörige
Bei Zustimmung der Klienten/Nutzer sind Angehörige und Freunde in den Einrichtungen herzlich willkommen. Für sie ist eine Teilnahme an Ausflügen und an Festen in der Einrichtung möglich, wenn der Angehörige/Freund sie eingeladen hat und die Teilnahme mit den anderen Bewohnern/Nutzern abgesprochen wurde.
Gespräche mit dem Bezugsbetreuer oder dem Einrichtungsleiter können jederzeit vereinbart werden. Beschwerden von Angehörigen und Freunden werden nach den Regelungen unseres Beschwerdemanagements bearbeitet. Hier werden die Transparenz und der Datenschutz im Sinne unserer Klienten/Nutzer berücksichtigt.

Instrumente der Qualitätssicherung für unsere Mitarbeiter
Das gemeinsame Erstellen der individuellen Hilfepläne und die Dokumentation in den Formblättern der individuellen gemeindenahen Hilfeplanung dient der Qualitätssicherung, gibt aber auch den Mitarbeitern Sicherheit. In regelmäßigen Teamsitzungen finden Fallbesprechungen statt. Das Bezugsbetreuersystem strukturiert die Arbeit, die Bezugsbetreuer beraten sich gegenseitig.
Supervisionen in den einzelnen Einrichtungen und Diensten finden in regelmäßigen Abständen statt. In schwierigen Situationen können Einzelsupervisionen in Anspruch genommen werden. Die kollegiale Beratung findet einrichtungsübergreifend statt. Neue Mitarbeiter durchlaufen eine Basisausbildung. Für die Mitarbeiter besteht die Möglichkeit, Fort- und Weiterbildungen zu besuchen.
Auf der Ebene der Leiter finden regelmäßige Arbeitstreffen mit der Geschäftsleitung statt. Ebenfalls finden regelmäßig Arbeitstreffen der Leiter mit der pädagogischen Leitung statt. Die Leiter beraten sich untereinander kollegial. Einmal pro Jahr nehmen alle Einrichtungsleiter an einer gemeinsamen Supervision auf Leiterebene teil. Die Leiter führen regelmäßig Mitarbeitergespräche durch.
Die Qualität der Arbeit wird durch das Einsetzen von Arbeitsgruppen, die bei neuen Themen und Entwicklungen gebildet werden, gesichert und weiterentwickelt.

Nachhaltigkeit und Umwelt
In Zeiten knapper werdender Ressourcen sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, sorgsam und sparsam mit unseren Wirtschaftsgütern und unserer Umwelt umzugehen.
Unsere Einrichtungen und Dienste kaufen überwiegend ortsnah ein. Wo es möglich ist, nutzen wir das papierlose Büro.
Wir bilden einrichtungsübergreifend Fahrgemeinschaften, bei Fahrten wie zum Beispiel zu Feiern in den Einrichtungen oder bei Fortbildungen für Mitarbeiter außerhalb.
Alle Einrichtungen der OGB beziehen den Strom von einem Anbieter, der ihn ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen herstellt.

Was ist uns für die Zukunft wichtig
Wir treiben die Inklusion unserer Nutzer und Klienten voran und unterstützen so die Integration des Einzelnen in die Gesellschaft des Oberbergischen Kreises.

Hier können Sie das OGB Leitbild als PDF herunterladen

Stand Juni 2017

OGB Leitbild Stand Juni 2017
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