Der Verein
Entstehung
Der Oberbergische Verein zur Hilfe für psychisch behinderte Menschen e.V. wurde 1978 mit dem Ziel gegründet, damals im ländlichen Raum nicht existente außerklinische Bertreuungsangebote für diesen Personenkreis anzubieten. Dies gelang den Gründern um den damaligen Oberkreisdirektor und langjährigen Vereinsvorsitzenden Dr. Dieter Fuchs sowie dem Chefarzt der damaligen psychiatrischen Rheinischen Landesklinik Marienheide, Dr. Hartmut Siede, nach Aufnahme in das "Modellprogramm Psychiatrie" der Bundesregierung 1980 binnen kurzer Zeit.
Vereinszweck
Die in der Vereinssatzung definierte Aufgabe, psychisch behinderten Menschen durch individuelle Betreuung und Unterstützung zu helfen und die gesellschaftliche und berufliche Wiedereingliederung zu erreichen, wird heute durch ein kreisweites Netz von ambulanten sozialpsychiatrischen Kontaktzentren und Wohn- und Versorgungszentren, insgesamt 9 an der Zahl, verfolgt. Hinzu kommen ein Versorgungszentrum für Demenzkranke und eine Wohngemeinschaft für drogenabhängige Jugendliche in Lohmar.
Tochterunternehmen
Zur effizienten Durchführung der wachsenden Aufgaben wurde 1985 die OGB GmbH als hundertprozentige Tochter des Vereins gegründet. 1989 folgte die Gründung der RAPS Gemeinnützige Werkstätten GmbH zur Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten und zur beruflichen Rehabilitation und Qualifizierung zusammen mit der BWO (Behindertenwerkstätten Oberberg GmbH). Es folgte letztlich 1997 die Gründung des Integrationsbetriebs WRS Gemeinnützige Service GmbH zusammen mit dem heutigen Klinikum Oberberg.
Insgesamt kümmern sich heute weit über 300 Mitarbeiter in diesen Gesellschaften um das Wohl psychisch behinderter Menschen.
Die große Bedeutung des heute 115 Mitglieder umfassenden Vereins und seiner Tochterunternehmen zeigt sich in den aktuellen Betreuungszahlen von über 1500 psychisch behinderten Menschen, die von den vielfältigen Angeboten und Unterstützungsleistungen profitieren.
Kontakt
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