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Unser Ziel ist es, den demenzkranken Bewohnern die Möglichkeit zu bieten, ein weitgehend „normales Leben“ führen zu können, soweit es ihre Erkrankung zulässt. Das wollen wir umsetzen, indem die Einrichtung in Form einer Hauswohngemeinschaft geführt wird.

Eine Hauswohngemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass im Zentrum des Geschehens die Teilnahme an der Zubereitung der Mahlzeiten und an der Hauswirtschaft, wie Wäsche falten, Flickarbeiten, Sauberhalten des Hauses oder Blumenpflege ist. Alltägliche Dinge, die zuhause auch verrichtet werden.

Niemand der Bewohner soll über- oder unterfordert werden. So kann z.B. Teilnahme an der Zubereitung der Mahlzeiten auch bedeuten, dass jemand einfach nur mit am Küchentisch sitzt, und über die Essensgerüche und das Klappern der Kochtöpfe alte Erinnerungen hochkommen und der Bewohner diese Situation als angenehm und vertraut erlebt.

Für die Betreuung der Demenzerkrankten gibt es zwei Gruppen á max. 10 Bewohner, so dass die Gruppengröße für die Bewohner sehr übersichtlich ist und einen Familienersatz darstellen kann.