Die beiden Wohnetagen im Haus (im Erdgeschoss und im 1. Stockwerk) sind identisch aufgebaut: mit jeweils sieben Einzelzimmern für die Klient*innen, dazu vier Badezimmer und ein Mitarbeiterbüro in der 1. Etage. Die Bäder sind mit einer barrierearmen Dusche und WC ausgestattet, zwei der Bäder verfügen über eine Badewanne. Die Größe der Individualzimmer liegt zwischen 14,0 qm und rund 16,0 qm. Darüber hinaus befindet sich auf jeder Ebene eine Terrasse.
Der großzügige Küchen-, Ess- und Wohnbereich im Erdgeschoss wird als Gemeinschaftsraum genutzt. Der Wohnbereich steht für die Freizeitgestaltung sowie Bewegungs- und Beschäftigungsangebote zur Verfügung. Die zweite voll ausgestattete Küche im Obergeschoss dient unseren Nutzer*innen zur Zubereitung von Mahlzeiten und dem Training der Verselbstständigung.
Zum Grundstück gehört ein Garten mit Wiese und Sitzplätzen. Der Haupteingang ist barrierearm gestaltet, die Türen öffnen elektrisch und die 1. Etage kann per Aufzug vom Erdgeschoss aus erreicht werden.
Für Transfers und Transporte steht ein Kleinbus mit sieben Plätzen zur Verfügung.
Das Gemeinschaftsleben wird aktiv von ihnen gestaltet und sie bringen sich verbindlich in hauswirtschaftliche Dienste ein. Besucher*innen sind willkommen. Nach Absprache sind Übernachtungen von Kindern, Lebenspartner*innen und anderen Angehörigen, etc. möglich.
Unsere Angebote zur Freizeitgestaltung sind vielfältig und richtet sich nach den Anliegen der Klient*innen. In regelmäßig stattfindenden Gesprächsrunden besprechen wir Vorschläge, Ideen und Veränderungswünsche und planen gemeinsame Aktivitäten. Zusätzlich bieten wir verschiedene Gruppenangebote, unteranderem z.B. eine Entspannungs-, Lese- und Kognitionsgruppe an.
Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Oberberg (Standort Waldbröl) und regelmäßig stattfindende Termine mit einer Fachärztin der Psychiatrie stellt die medizinische Versorgung aller Klient*innen sicher. Fragen zu Medikamenten und andere Belange werden zeitnah und unbürokratisch besprochen und geklärt.
Lernen Sie unsere Einrichtung bei einem Besuch kennen und finden Sie mit uns heraus, ob das Konzept des Haus Nümbrecht zu Ihnen passt.
Unser Ziel ist die Stärkung Ihrer Selbstständigkeit, sowie der Zugewinn an Wissen über den Umgang mit Ihrer Erkrankung. Hierbei unterstützt Sie unser Team, das aus Mitarbeiter*innen mit unterschiedlichen beruflichen Schwerpunkten besteht. Zusammen entwickeln wir eine Perspektive, wie Ihre Zukunft aussehen und gestaltet werden kann.
Im Haus Nümbrecht ist 24 Stunden ein Mitarbeiter*Innen vor Ort. Bei Krisen oder anderen Problemen können wir Sie durch unsere Anwesenheit unterstützen z. B. durch eine bedarfsangepasste Krisenintervention u.a. bei Ängsten, Selbstverletzungen und psychotischen Erleben u.a. durch Entlastungsgespräche, verabreichen der Bedarfsmedikation oder einer medizinischen Erstversorgung.
Das Haus Nümbrecht verfügt über Erfahrungen in der Betreuung von Personen, die in ihrer Biografie einen forensischen Hintergrund aufweisen und hält ein Betreuungsangebot für diese Personen vor.
Der Kostenträger für Ihren Aufenthalt im Haus Nümbrecht ist in den meisten Fällen der Landschaftsverband Rheinland.
Bei konkretem Interesse wenden Sie sich bitte per Mail oder telefonisch an Herrn Ziebarth ( & 02261/603420).